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Schon von weitem sichtbar ist der einschließlich Turmkreuz rund 56 m hohe markante Turm der, im Jahre 1957 geweihten, Ulrichskirche in Söcking. Wie ein Zeigefinger Gottes ist er von weitem bereits erkennbar. Er wird als Besonderheit von einem 3,50 m hohen Petruskreuz bekrönt. Der Turm besitzt vier Glocken von Gebhard in Kempten und besteht aus einem achteckigen Kupferspitz auf einem 16 m hohen Steinkubus, in dessen Innerem sich die Werktagskapelle befindet. Das gesamte Ensemble fügt sich harmonisch in den ihn umgebenden Wald und die angrenzenden Grünflächen ein. Vier vor der Kirche stehende Bäume verstärken die Zurückgezogenheit der an sich gewaltigen Baumasse von 61 m Länge und 18 m Höhe. Nach dem Eintreten liegt das Kirchenschiff auf der rechten Seite regelrecht zu Füssen, denn wie in vielen Basiliken aus der Romanik, ist das Schiff um einige Stufen herabgesetzt. Linker Hand erhebt sich über dem Besucher die nur wenige Stufen erhöhte Empore mit der imposanten Orgel und der grandiosen Rosette in der Westwand. Im Westen die Empore und im Osten der Chorraum sind erhöht, der dazwischen liegende Gemeinderaum aber ist um 3 Stufen abgesenkt. Den Besucher wundert anfänglich, dass die Empore, wie aus anderen Kirchen gewohnt, nicht in lichter Höhe von der Gemeinde entrückt ist. Betrachtet man aber die Empore genau, so erschließt sich ihre Gestaltung anhand des gesamten Raumes. Die Empore bildet, gleichsam als Pendant, die Anwort auf den Altarraum. So ist hier, ähnlich der …
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